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Computer & PC20.2.2026

Windows 11 – lohnt sich das Upgrade?

Windows 11: Was Sie wissen müssen

Windows 10 wird im Oktober 2025 das letzte Sicherheitsupdate erhalten. Ein Umstieg auf Windows 11 wird daher immer wichtiger.

Voraussetzungen für Windows 11

Nicht jeder PC kann Windows 11 ausführen. Die Mindestanforderungen:

  • Prozessor: 1 GHz, 2 Kerne, 64-Bit (8. Gen Intel / AMD Ryzen 2000 oder neuer)
  • RAM: 4 GB (8 GB empfohlen)
  • Speicher: 64 GB (128 GB empfohlen)
  • TPM 2.0: Sicherheitschip (in den meisten PCs ab 2018 vorhanden)
  • Secure Boot: Muss im BIOS aktiviert sein

Kompatibilität prüfen:

Microsoft bietet das Tool „PC Health Check" zum kostenlosen Download an. Es prüft, ob Ihr PC bereit ist.

Was ist neu in Windows 11?

Vorteile:

  • Modernere, aufgeräumtere Oberfläche
  • Bessere Snap-Layouts (Fenster anordnen)
  • Widgets für Wetter, Nachrichten etc.
  • Bessere Integration von Microsoft Teams
  • Android-Apps (über Amazon App Store)
  • Verbesserte Sicherheit

Nachteile / Umgewöhnung:

  • Taskleiste ist standardmäßig zentriert (kann nach links verschoben werden)
  • Einige alte Programme könnten Kompatibilitätsprobleme haben
  • Startmenü sieht anders aus
  • Höhere Hardware-Anforderungen

Upgrade durchführen

  1. Backup erstellen (wichtig!)
  2. Einstellungen → Update und Sicherheit → Windows Update
  3. Wenn Windows 11 angeboten wird: „Herunterladen und installieren"
  4. Der Vorgang dauert ca. 30–60 Minuten
  5. Alle Dateien und Programme bleiben erhalten

Mein PC ist nicht kompatibel — was nun?

  • Weiterhin Windows 10 nutzen: Bis Oktober 2025 gibt es noch Sicherheitsupdates
  • Extended Security Updates: Microsoft bietet kostenpflichtige Updates bis 2028
  • Linux als Alternative: Ubuntu oder Linux Mint sind benutzerfreundlich und kostenlos
  • Neuen PC kaufen: Aktuelle Modelle kommen mit Windows 11

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